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Ambulanter Tarif

Unter dem ambulanten Tarif versteht man die medizinischen Leistungen die außerhalb des Krankenhausaufenthalts erbracht werden. Werden derartige Leistungen beispielsweise von einem „Wahlarzt“ durchgeführt, zahlt die gesetzliche Krankenkasse nur einen geringen Teil der Kosten. In den meisten Tarifen wird, sobald die Pflichtversicherung einen Teil vergütet hat, der Rest bis zu 100% von der ambulanten Privatversicherung übernommen. Dieser Betrag ist mit einem Jahreshöchstsatz gedeckelt. Je nach Versicherer werden in diesen Höchstsatz auch die Kosten für Medikamente, Heilbehelfe, Physiotherapie usw. dazu gerechnet oder es gibt dafür eigene Höchstsätze. Bei Brillen, Kontaktlinsen oder orthopädischen Einlagen gelten oft Höchstsätze für einen Zeitraum von zwei Jahren als vereinbart.

Sonderklasse – Private Kranken­ver­si­che­rung

Mehr als ein Drittel der Österreicher haben mittlerweile eine private Kranken­ver­si­che­rung abgeschlossen. Etwa 1,5 Millionen davon haben eine Sonderklasseversicherung. Die Sonderklasseversicherung erstattet die Aufenthaltskosten sowie die Spesen für eine Behandlung und den Sachaufwand im Spital. Es handelt sich dabei um eine private Zusatzversicherung zur gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung, die im Fall der Fälle den Mehraufwand des Krankenhausaufenthalts in der Sonderklasse übernimmt. Ein wichtiger Aspekt der Sonderklasseversicherung ist, dass in der Regel zwischen dem Krankenhaus und der Versicherung die direkte Abrechnung erfolgt. Das heißt, dass es ihrerseits nicht notwendig ist, die Rechnung für den Krankenhausaufenthalt vorzufinanzieren.

Die Sonderklasseversicherung beinhaltet alle Leistungen, die eine stationäre Behandlung im Spital betreffen. Sie garantiert im Falle eines Krankenhausaufenthalts einen wesentlich größeren Komfort, als die durch die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung gedeckte Allgemeine Klasse. Zu den Annehmlichkeiten, die man mit einer Sonderklasseversicherung genießt, gehört die Unterbringung in einem Zwei- oder Einbettzimmer, wobei auch die Ausstattung der Zimmer meist höheres Niveau erreicht als auf den regulären Stationen des jeweiligen Krankenhauses. Dazu gehören unter anderem TV, Dusche und Telefon und freie Menüwahl. Auch die Besuchszeiten auf Sonderklasse-Stationen sind flexibler als auf allgemeinen Stationen, was für den Heilungsverlauf des Patienten einen positiven Einfluss haben kann.

In Österreich gibt es inzwischen einige Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men, die eine Sonderklasse-Versicherung in verschiedenen Ausprägungen anbieten. Dadurch können sich die Leistungen und die Prämien bei den verschiedenen Anbietern teilweise beträchtlich voneinander unterscheiden. Es lohnt sich auf jeden Fall ein umfassender Vergleich vor dem Abschluss einer privaten Zusatzversicherung.

Zuerst sollten Sie sich natürlich überlegen, welche Gesundheitsbereiche Ihnen bei der Vorsorge besonders wichtig sind und wo eine zusätzliche Absicherung angestrebt wird. Erst dann ist die gezielte Auswahl einer entsprechenden Kranken­zusatz­ver­si­che­rung sinnvoll und durch eine Kombination mit dem Einzelzimmertarif, einem ambulanten Tarifen oder einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann eine umfassende Absicherung erreicht werden. Sie können zwischen Tarifen wählen, die Ihnen erlauben die Sonderklasse zu nutzen, wenn Sie einen Unfall hatten oder wenn sie eine schwere Erkrankung haben oder operiert werden müssen. Bei der Wahl dieser Tarife können sie einerseits Geld sparen andererseits aber nicht bei jedem Krankenhausaufenthalt die Sonderklasse nützen. Wichtig ist auch zu prüfen, ob Sie zwischen den verschiedenen Sonderklasseversicherungen wechseln können bzw. unter welchen Bedingungen dies möglich ist.

Die Sonderklasse-Kranken­ver­si­che­rung gehört zu den beliebtesten, aber auch zu den kostspieligsten unter den privaten Zusatzversicherungen. Zu den wichtigsten Merkmalen dieser Zusatzversicherung gehören die freie Arztwahl und die freie Wahl der Klinik, in der Sie behandelt werden möchten. Auch wenn Ihre Wahl auf eine Privatklinik fallen sollte, werden die Kosten dafür von der Zusatzversicherung übernommen.

Eine Bevorzugung von Sonderklasse-Versicherten wird zwar von öffentlichen Krankenhäusern stets dementiert, in der Realität erhalten Sonderklassepatienten aber oftmals raschere Behandlungs- oder Operationstermine. So kann etwa die Wartezeit auf ein künstliches Hüftgelenk bei gesetzlich Versicherten viele Monate betragen, während Privatpatienten eine solche Operation oft schon nach wenigen Wochen erhalten.

Bei der Sonderklasseversicherung kann auch zwischen unterschiedlichen Deckungsvarianten gewählt werden, bei denen die Leistungen entweder auf das Wohnsitzbundesland (Bundeslanddeckung) oder auf das gesamte Bundesgebiet (Österreichdeckung) begrenzt sind. Unterschiede bestehen auch zwischen Tarifen bei denen die Leistungen in ganz Europa (Europadeckung) oder auf der ganzen Welt (Weltdeckung) erbracht werden. Bei der „Weltdeckung“ wird wiederum unterschieden, ob die weltweiten Krankenhäuser aus freier Entscheidung oder nur auf Grund eines zu geringen medizinischen Standards in Österreich in Anspruch genommen werden können. Letztere Begründung ist wiederum sehr selten, da der medizinische Standard in Österreich gottseidank zu den höchsten der Welt gehört.

Als weitere Leistungen können in der Sonderklasseversicherung vereinbart sein:

  • Die Erstattung von Krankentransportkosten
  • Kur und Rehabilitationszuschüsse
  • Krankenhausersatztagegeld
  • Hauspflegepauschale
  • Kosten für einen Rückholdienst aus dem Ausland
  • Reise­kranken­ver­si­che­rung
  • Prämienreduktion ab dem 65. Lebensjahr

Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der für Sie richtigen  Sonderklasseversicherung mit den für Sie optimalen Deckungen und Umstiegsmöglichkeiten sowie der dafür im Vergleich günstigsten Prämie. Fordern Sie hier ihr Angebot an!

Zahnversicherung

Die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung vergütet Kosten für Zahnbehandlung inkl. Zahnextraktionen, Zahnröntgen und Zahnersatz sowie Zahn- und Kieferregulierungen, die nicht oder nicht zur Gänze von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Die üblichen Vergütungssätze sind 50% bzw. 80% der Behandlungskosten (Rechnungsbetrag), maximiert mit dem Betrag, den die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt. Es gilt zu beachten, dass der volle Leistungsumfang nicht sofort nach Abschluss der Versicherung zur Verfügung steht, sondern dieser zumeist nach einer allgemeinen Wartezeit jährlich ansteigt und meist erst im dritten, bei manchen Anbietern auch erst im fünften Jahr die vollumfängliche Versicherungsdeckung erreicht. Die private Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann in Österreich nicht als eigenständiger Vertrag abgeschlossen werden, sondern muss diese immer gemeinsam mit einem Sonderklassevertrag kombiniert werden.

Spitalsgeldversicherung

Bei Krankenhausaufenthalten werden für Patienten zwischen 10 und 17 Euro täglich als Verpflegungskostenbeitrag fällig. Bis zu maximal 28 Tagen Spitalsaufenthalt pro Jahr fallen diese Kosten an, für darüber hinausgehende Krankenhaustage entfällt dann der Kostenbeitrag für die Patienten. Mit der Leistung des Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens aus dem Versicherungsbaustein „Spitalgeld“ können diese Kosten im Falle eines Spitalsaufenthalts vom Versicherten bezahlt werden. Haben Sie eine Sonderklasseversicherung im Rahmen Ihrer privaten Zusatzversicherung gewählt entfällt der Verpflegungskostenbeitrag.

Spitalgeld und Taggeld

Spitalgeld wird für jeden Tag eines Krankenhausaufenthalts gezahlt. Das so genannte „Tagegeld“ erhalten Sie für jeden Krankheitstag. Ein Unfalltagegeld wird nur bei Krankenhausaufenthalten infolge eines Unfalles gezahlt. Im Falle einer dauernden oder vorübergehenden Invalidität, wird für die Dauer der vollständigen Arbeitsunfähigkeit für längstens 365 Tage im Jahr das sogenannte Taggeld von der Versicherung ausbezahlt. Diese Leistung erhalten entsprechend Zusatzversicherte ab dem ersten Tag eines Krankenstandes unabhängig davon, ob Sie sich zu Hause auskurieren oder ob ein Krankenhausaufenthalt notwendig ist. Mit dem Taggeld sollen entgangene Zulagen, Trinkgelder, Diäten oder Überstunden abgesichert werden. Besonders für Selbständige kann das Taggeld sehr wichtig sein, da durch diese Versicherungsleistung der Verdienstausfall im Falle einer Krankheit kompensiert werden kann. Für Unternehmer ist jedoch jedenfalls der Vergleich oder eine Kombination mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung zu empfehlen.

In Österreich erfolgt die Entgeltfortzahlung bei Krankenständen bis zu 42 Tagen durch den Dienstgeber. Ab dem 43. Tag wird von der Gebietskrankenkasse Krankengeld geleistet. Als Angestellter ist der Verdienst daher auch nach einem Unfall oder bei einer Krankheit abgedeckt. Für Unternehmer, Existenzgründer und manche andere Berufsgruppen besteht diese Absicherung des Einkommens jedoch nicht. Mit dem Taggeld aus der Zusatzversicherung kann vermieden werden, dass es in Folge eines Unfalls oder einer schweren Krankheit bei solchen Per­sonen zu einer finanziellen Schieflage kommt. Die Höhe des Taggeldes und die Dauer seiner Leistung hängen von der gewählten Versicherung ab. Je höher das vereinbarte Taggeld ist und je länger dieses vom Versicherer gewährt wird, umso höher ist auch die zu bezahlende Prämie.

Das Spitalgeld wird hingegen für jeden Tag ausbezahlt, an dem eine stationäre Heilbehandlung in einem Krankenhaus medizinisch notwendig ist. Ebenso wie das Taggeld wird auch das Spitalgeld für maximal 365 Tage von der Versicherung geleistet und dient es so der Kompensation eines krankheits- oder unfallbedingten Verdienstausfalles. Im Unterschied zum Taggeld wird diese Leistung vom Versicherer aber eben nur für die tatsächliche Zeit im Krankenhaus erbracht und bietet daher nur für diese Tage Schutz. Die Höhe des Spitalgeldes wird ebenfalls individuell vereinbart und im Versicherungsvertrag fixiert. Schon die Vereinbarung eines geringen Spitalgeldes kann dabei durchaus sinnvoll sein, um zumindest den eingangs erwähnten Selbst­behalt bei Krankenhausaufenthalten abzudecken. Zu beachten ist, dass das Spitalgeld nicht in jedem Fall und nicht bei Aufenthalten in allen Krankenanstalten gewährt wird. Während Rehabilitationskliniken grundsätzlich zu jenen Krankenanstalten zählen, für die Spitalgeld geleistet wird, besteht oft kein Anspruch auf die Versicherungsleistung für:

  • Spitalsaufenthalte oder Behandlungen in Folge Mutterschaft
  • Aufenthalte in Spitälern oder Spitalabteilungen für chronisch Kranke
  • Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken oder psychiatrischen Abteilungen von Akutspitälern
  • Aufenthalte in Geriatrischen Kliniken oder Abteilungen für Akutgeriatrie
  • Aufenthalte in Entzugskliniken
  • Kosmetische Behandlungen oder Operationen und deren Folgen
  • Erholungs- oder Badekuren

Die Leistung von Spitalgeld bei Aufenthalt in einem Krankenhaus im Ausland kann vom Versicherungsunte

Bessere Zahnversorgung

Der Eigenanteil der gesetzlich Krankenversicherten an Zahnbehandlungen und Zahnersatz steigt mit jeder neuen Gesundheitsreform.

Die gesetzlichen Kassen bezahlen nur noch einen befundorientierten Festzuschuss - ganz gleich, ob man sich für die Mindestversorgung entscheidet oder einen Zahnersatz will, der auch ästhetischen Ansprüchen gerecht wird.

Mit einer privaten Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung können Sie die Leistungslücke zwischen tatsächlichen Zahnersatzkosten und der Kassenerstattung schließen - wahlweise anteilig oder vollständig. Je nach Tarif werden Implantate, Keramikinlays und Verblendungen erstattet, auch Kosten für Zahn- und Kieferregulierung (Zahnspangen) können voll abgesichert werden. Zahnzusatztarife sind bei manchen Anbietern allerdings nicht alleine versicherbar, sondern nur in Verbindung mit stationären oder ambulanten Grundtarifen.

Laufende Behandlungen werden nicht erstattet
Vor Abschluss eines Zahnzusatztarifs verlangt der Versicherer in der Regel eine Untersuchung durch den behandelnden Zahnarzt, für fehlende Zähne wird meist ein Beitragszuschlag erhoben. Bereits eingeleitete Zahnersatzmaßnahmen sind bei allen Anbietern von der Leistung ausgeschlossen. Außerdem erstatten die Versicherer im Regelfall erst nach Ablauf einer Wartezeit von 8 Monaten

 

Unsere Kunden beraten wir Österreichweit – Kommuniziert wird über den “Wunschkanal” des Klienten. Meistens via E-Mail oder Telefon. Aber auch Live Chat,  stehen im Angebot  Edeltraud Alt| CEO

DSGVO  was steckt dahinter

DSGVO – Was steckt dahinter?

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: In den letzten Wochen mehren sich die E-Mails, mit denen wir gebeten werden, Datenschutzbestimmungen zuzustimmen und Newslettereinträge zu bestätigen. Facebook, Twitter, WhatsApp – sie alle aktualisieren ihre Nutzungsbedingungen. Den Auslöser liefert die EU-Datenschutz-Grundverordnung, auch unter dem Kürzel DSGVO bekannt. Ab dem 25. Mai tritt sie ... [ mehr ]

             

 
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